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Sketch Bibel

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Wer nicht gegen uns ist, ist für uns | MK 9, 38-48 | Sketch-Bibel #82

Veröffentlichung:23.9.2021

Das Video verbindet eine biblische Szene aus dem Markusevangelium mit Gedanken der Systemtheorie des Soziologen Niklas Luhmann. Ausgangspunkt ist die Frage, wer zur Gemeinschaft Jesu gehört und wer nicht. Die Jünger berichten Jesus von einem Menschen, der in seinem Namen Gutes tut und Dämonen austreibt, obwohl er nicht zum engeren Kreis der Jünger gehört. Während die Jünger klare Grenzen zwischen „innen“ und „außen“ ziehen möchten, reagiert Jesus überraschend offen und sagt: „Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.“ Das Medium deutet diese Haltung als Einladung zu Offenheit, Weitherzigkeit und einem weniger ausschließenden Denken. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass Gottes Wirken nicht auf kirchliche Strukturen oder feste Systeme begrenzt werden kann. Das Video regt dazu an, über Grenzen, Zugehörigkeit, religiöse Vielfalt und den Umgang mit Andersdenkenden nachzudenken. Zugleich wird der Blick auf die eigene innere Haltung gelenkt und die Frage gestellt, was Menschen selbst zum Guten oder zum Bösen führt.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenbereiche Kirche, Gemeinschaft, Toleranz, religiöse Vielfalt und Nachfolge Jesu. Die Verbindung zwischen biblischer Erzählung und gesellschaftswissenschaftlichen Gedanken ermöglicht Lernenden einen lebensnahen Zugang zu Fragen von Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Methodisch bietet sich zunächst eine gemeinsame Lektüre der Bibelstelle an, bevor die Deutung des Videos betrachtet wird. Lernende können untersuchen, warum Menschen Gruppen bilden und warum Grenzen zwischen „wir“ und „die anderen“ entstehen. Besonders geeignet sind Gesprächsimpulse wie: Wer gehört dazu? Warum grenzen Menschen andere aus? Kann Gottes Wirken auch außerhalb der Kirche sichtbar werden? Gruppenarbeiten oder Diskussionen fördern Perspektivwechsel und ermöglichen unterschiedliche Sichtweisen auf Gemeinschaft und religiöse Offenheit. Ebenso können kreative Methoden eingesetzt werden, etwa das Gestalten von Schaubildern zu Gemeinschaft und Grenzen, das Entwickeln moderner Beispiele für Ausgrenzung und Offenheit oder das Schreiben eigener Gedanken zu Toleranz und Zusammenleben. Der Religionsunterricht kann darüber hinaus christliche Vorstellungen von Nächstenliebe, Offenheit und der universalen Würde aller Menschen thematisieren. Auch Fragen nach interreligiösem Dialog, Spiritualität außerhalb kirchlicher Strukturen und persönlicher Verantwortung bieten sich zur Vertiefung an. Wichtig ist eine offene Gesprächsatmosphäre, in der unterschiedliche religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen respektiert werden und Lernende ihre eigenen Erfahrungen mit Zugehörigkeit und Ausgrenzung einbringen können.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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